11. Mai 2015

Macken –Segen oder Fluch



Jeder kenn diesen Moment – man lernt neue Menschen kennen, potenzielle Freunde oder flüchtige Bekannte. Man tauscht einen Schwall an Informationen über sich aus und erzählt von Erlebten.

Dieses Wochenende verlief bei mir genauso. Angenehm und man kann sich gut vom stressigen Alltag erholen. Und dann kommt man durch Zufall auf das Thema Macken. Bei einem selbst oder anderen. Ich beginne intensiv darüber nach zu denken.

Macken am Partner? Pah, ein Klacks.
Macken bei Freunden? Schon schwieriger aber möglich.
Und meine Macken…Ohwei, jetzt fällt es mir erst so richtig auf.



Ich habe sie, zu Hauf sogar! Aber sie sind größtenteils echt okay, vielleicht sogar liebenswert aber es gibt auch welche die machen einen das Zusammenleben mit Mitmenschen schwer!

Meine Macken:
Ich diskutiere gerne, zu gerne. Daher fällt es mir häufig schwer die Signale des anderen zu verstehen und aufzuhören bevor es zum Streit kommt. Mein Ordnungsfimmel reicht weit über das berufliche hinaus. Ich meine nicht das Putzen sondern die Organisation des Alltags…
Sollte ich mich bei dem letzten Punkt der Einkaufsliste verschrieben haben entsteht der Zwang sie neu zu schreiben. Im Keller bewahre ich unzählige Zeugen meiner Faulheit und Lustlosigkeit auf. 
Ein „Malen nach Zahlen“ hier oder ein „Tagebuch“ da. Ich beginne mit vollem Eifer – und breche vorm Ziel ab.




Rede zu schnell – atme zu wenig.
Will abends früh ins Bett – bleibe bis eins vorm TV kleben.
Will joggen gehen – halte lieber ein Nickerchen auf dem Sofa.
Morgen hänge ich dieses verfluchte Bild an die Wand – ein halbes Jahr später steht es immer noch in der Ecke.

 

Jeder kennt sie, keiner mag sie. Aber irgendwie sind sie genau das was und unterscheidet und ausmacht. Wichtig ist es einen Menschen zu finden der uns „liebt wie wir sind“ und dass sie nicht die Überhand gewinnen oder wie seht ihr das?


Kommentare:

  1. Seit ich es verstanden habe, das ich niemals perfekt werde...auch niemals werden muss;) , lebe ich sogar sehr gut mit meinen Macken. Die machen mich doch aus! Unterscheiden mich von anderen. Und die Macken meines Schatzes liebe ich mittlerweile sogar;) Entdecke immer mehr, wie süß Macken sein können. ..obwohl...manchmal machen sie einen schon verrückt. ..aber nur manchmal ;) glg, freesoul

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    1. Genau das denke ich auch :)
      In erster Linie kommt es doch darauf an, dass wir uns mit unseren Macken lieben lernen und nur dann können das auch andere! Es ist doch schön wenn man seinem Partner so nah kommt, dass man seine Macken nicht nur kennen lernt sondern auch zu schätzen weiß. Danke für deinen Lieben Eintrag!

      Ahoi. Lafayette.!

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